Die Altersverteilung
Unser Ziel ist es, ein „Mehrgenerationen-Wohnprojekt“ zu errichten. Das beinhaltet,dass am Ende tatsächlich Menschen unterschiedlichen Alters in dem Gebäude zusammenwohnen.
Vorstellbar wäre z.B. eine Drittel-Regelung, die eine gleichmäßige Verteilung der Altersgruppen jünger als 40 Jahre, 40 bis 60 Jahre und über 60 Jahre anstrebt. Die Erfahrung anderer Wohnprojekte zeigt, dass dies kaum möglich ist: insbesondere die Gruppe mittleren Alters ist schwer zu erreichen und für derartige Wohnformen zu begeistern.
Ganz anders dagegen die Über-60-jährigen: sie haben so großes Interesse daran, dass ohne steuernden Eingriff schnell ein reines Senioren-Wohnprojekt entstehen würde. Jüngere Familien dagegen planen ihren Wohnbedarf üblicherweise nicht mehrere Jahre voraus, sondern brauchen schnell eine Lösung, wenn ihre Wohnung zu eng wird. Wir haben uns deshalb zu einer Lösung entschieden, die so aussieht: 60% der Wohnungen für Personen über 60, was uns die Chance gibt, doch noch in den Genuss einer Förderung (z.B. nach SELA) zu kommen 15% der Wohnungen sollen zunächst frei gehalten werden und erst kurz vor der Fertigstellung des Baus flexibel gehandhabt werden.
