Der Verein
„middernander e.V.“
Mehrgenerationen-Wohnprojekte sollen ein gemeinschaftliches Wohnen und
Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters ermöglichen und fördern.
Middernander e.V.
Middernander e.V. ist ein Verein, den wir vor rund sieben Jahren gegründet haben mit der Absicht, in Schwabach ein solches Mehrgenerationen-Wohnprojekt zu errichten. Der Verein ist vernetzt mit vielen anderen ähnlichen Projekten über den Dachverband „Der Hof e.V.“ und profitiert von deren Erfahrungen.
Der Verein „middernander e.V.“ hatte ursprünglich sich „die Errichtung eines Mehrgenerationen – Wohnprojekts“ zum Ziel gesetzt. Da sich schnell herausgestellt hatte, dass ein solches Projekt auch nach dem Einzug der Bewohner/innen organisatorische Arbeit erfordert, haben wir unsere Satzung entsprechend geändert und mit dem St. Gundekar-Werk eine Vereinbarung getroffen, die uns eine weitgehende Selbstverwaltung zugesteht. Insbesondere hat der Verein ein Vorschlagsrecht im Hinblick auf künftige Mieter/innen. Auch für die Organisation der Gemeinschaft spielt der Verein eine zentrale Rolle. Deshalb ist die Mitgliedschaft im Verein für alle erwachsenen Personen obligatorisch.
Unsere Vorstellung vom middernander Wohnen und Leben
Das Wichtigste: alle Bewohner/innen kennen und respektieren sich. Gegenseitige Unterstützung ist eine Selbstverständlichkeit. Gemeinsame Unternehmungen (Sport, Wandern, Spiele, der Besuch kultureller Veranstaltungen u.v.m.) schaffen Vertrautheit und gegenseitiges Verständnis. Das Teilen von Geräten und Gebrauchsgegenständen (Bohrmaschine, Werkzeug, Fondue u.ä.) spart Ressourcen und Platz in der Wohnung. Alle erwachsenen Bewohner/innen haben gleichberechtigt je eine Stimme in der Hausgemeinschaft. Ein monatlicher „runder Tisch“ sorgt für gute Kommunikation und dafür, dass kleine Problemchen nicht zu echten Problemen werden.
Wie treffen wir Entscheidungen?
Wir legen Wert darauf, dass unsere Entscheidungen, auch nach kontroversen Diskussionen, von allen Mitgliedern mitgetragen werden. Daher pflegen wir ein soziokratisches Modell der Entscheidungsfindung. Dabei soll sichergestellt werden, dass begründete schwere Bedenken nicht „niedergebügelt“ werden, sondern ein Konsent erreicht wird im Sinne von: „Na gut, probieren wir es, ich stelle mich nicht quer.“


